Angebote zu "Objektivität" (8 Treffer)

Die Grenzen der Objektivität
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Anbieter: buecher.de
Stand: Sep 25, 2018
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Der Leib und die Grenzen der Gesellschaft
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Die Rehabilitierung der subjektiven Tatsachen des eigenleiblichen Spürens ist das primäre Anliegen der Neuen Phänomenologie. Die Objektivität muss darunter nicht leiden, denn Leiblichkeit betrifft jeden. Eine transhumane, leibbasierte, neophänomenologische Soziologie könnte sich letztlich als der bessere Humanismus erweisen, weil sie trotz der Einbeziehung nichtmenschlicher Entitäten als Sozialpartner, gerade das Besondere auch von Menschen zu retten versucht. Die klassische humanistische Soziologie fasst das Gebiet des Sozialen viel zu eng, weil sie es letztlich zwischen empirisch nicht nachweisbaren Seelen verortet. Dabei bleibt es ein tolles Ding, dass im Abendland beinahe jeder Mensch an eine Seele (oder deren moderne Substitute) glaubt, aber nichts von seinem Leib wissen will. Die Brücke zu anderen sozial relevanten und konstitutiven Entitäten, wie etwa den Dingen, Pflanzen und Tieren, kann jedoch nur die leibliche Kommunikation sein. Mit der leiblichen Kommunikation kommen auch die Situationen, in die alle leiblich strukturierten Entitäten verstrickt sind. Damit bietet die Neue Phänomenologie die Möglichkeit, von der überindividuellen und transsubjektiven Seite her, die Gräben zwischen Subjekt und Objekt, zwischen Mensch und Nicht-Mensch, aber auch zwischen Mensch und Mensch, zuzuschütten, ohne dass die Eigentümlichkeit der Soziologie verloren geht.

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Stand: Oct 7, 2018
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Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners
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Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Sind unsere Weltbilder lediglich Erfindungen, oder entspricht ihnen eine äußere Realität? Ist Wahrheitserkenntnis möglich? Es sind diese Fragen, die der Physiker und Philosoph Heinz von Foerster und der Journalist Bernhard Pörksen in ihren Gesprächen debattieren. Gemeinsam erkunden sie die Grenzen unseres Erkenntnisvermögens, diskutieren die scheinbare Objektivität unserer Sinneswahrnehmung, die Folgen des Wahrheitsterrorismus und den Zusammenhang von Erkenntnis und Ethik, Sicht und Einsicht.Dabei offenbart sich ein Denken, das die Fixierung scheut und die eine, ewig gültige Antwort ablehnt. Und immer wieder geht es in diesen mit leichter Hand formulierten Dialogen um die innere Verbindung zwischen einem faszinierenden wissenschaftlichen Werk und einem ungewöhnlichen und aufregenden Leben.

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Stand: Sep 25, 2018
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Die Wirklichkeit des Denkens
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Wolfram Hogrebe erschließt sich mit kreativer Denkphantasie die Wirklichkeit des Denkens in drei Schritten. Der Andere, der uns etwas zu verstehen gibt, wird zunächst als dunkles Du erfahren, dem wir einen Sinn abraten müssen. Das dunkle Du ist daher das erste Rätsel der Wirklichkeit des Denkens, dessen Grenzen nicht primär durch die objektive Welt, sondern durch das dunkle Du gezogen werden. Sodann erschließt Hogrebe einen schwierigen Text aus der Spätphilosophie Schellings, den er überzeugend als eine Theorie des Urteils auslegt, um von dort aus schließlich die Wirklichkeit des Denkens in der konkreten Analyse eines Kunstwerks, nämlich des ´Kruzifix für Vittoria Colonna´ von Michelangelo in actu zu bewähren. Denken ist demnach niemals endgültig in der Form eines Objektivismus darstellbar, der vergißt, daß wir selbst im Urteil und damit in aller Objektivität an ein Geheimnis rühren, das sich nicht zuletzt in der Kunst als solches zu verstehen gibt.

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Stand: Sep 25, 2018
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Trauma und Erinnerung
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In diesem Band steht das Verhältnis zwischen Geschichte und Erinnerung, das auf ganz unterschiedliche Weise zur Sprache gebracht wird, im Mittelpunkt. Juliane Spitta behandelt die Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit mit Zeitzeugen in der historisch-politischen Bildung. Sie zeichnet die Geschichte der Oral History vor allem in Deutschland nach und hinterfragt die Kämpfe um ihre Einbindung in die Geschichtswissenschaft und um die Begriffe ´´Objektivität´´ und ´´historische Wahrheit´´ kritisch. Der zweite Teil ihres Textes ist auf den Begriff des Traumas fokussiert. Welche Konsequenzen resultieren aus der Arbeit mit traumatisierten Holocaust-Überlebenden für das Verständnis und die Vermittlung von Geschichte? Ist ein Verständnis traumatischer Erinnerungen innerhalb eines chronologisch-sukzessiven Bezugsrahmens des Zeitbegriffs der institutionalisierten und ritualisierten Erinnerungskultur übehaupt möglich, oder müßte aus der Beschäftigung mit dem Trauma nicht auch eine Modifikation des auf eindeutige Narrationen und historische Wahrheit ausgelegten Zeit-Modells folgen? Hans-Fred Rathenow bearbeitet in seinem biographischen Essay das Thema ´Geschichte und Erinnerung´ aus einer doppelten Perspektive. Er stellt sich selbst in die Tradition der Oral History und betrachtet die eigene Vergangenheit insbsondere unter der Frage, welche Bedeutung Nationalsozialismus und Holocaust für seine politische Sozialisation gehabt haben. Dabei verknüpft er das Persönliche seiner Biographie mit dem übergeordneten Thema des vorliegenden Bandes, Möglichkeiten eines Zugangs zur Erinnerungsgeschichte an den Nationalsozialismus und den Holocaust zu entwickeln. Der Beitrag der Schweizer Autorin Rosa Rigendinger rundet den Band ab, indem er einen literarischen Nachruf auf die 2002 in Frankreich verstorbene tschechoslowakische Bildhauerin und Auschwitz-Überlebende Olga Bernal bietet.

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Stand: Oct 7, 2018
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Pragmatische Aspekte der Wissenschaft (Uni-Audi...
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Die Wissenschaftstheorie ist eine philosophische Betrachtung der empirischen Wissenschaften. Sie erforscht die Methode dieser Wissenschaften und analysiert ihren Wahrheitsanspruch. Die methodischen Betrachtungen dienen einer Schärfung der Vorgehensweise der Wissenschaften. Die Analysen des Wahrheitsanspruchs zeigen die Möglichkeiten und die Grenzen der Reichweite der empirischen Wissenschaften auf. Ein erster Schritt ist die Analyse des erklärenden Anspruchs von Wissenschaft. Wissenschaftliche Erklärungen sind Antworten auf Warum-Fragen, die ihre erklärende Funktion in einem bestimmten Kontext haben. Ein zweiter Schritt ist die Analyse verschiedener Spielarten des Konstruktivismus. Diese kritisieren entweder einen abstrakten Wahrheitsanspruch der Wissenschaften, abgekoppelt von ihrer praktischen Funktion, oder sie definieren diesen Wahrheitsanspruch pragmatisch in dem Sinn, dass die Objektivität der wissenschaftlichen Wahrheit darin besteht, sich im Handeln zu bewähren. Daraus ergibt sich die Fragestellung, ob der Wahrheitsanspruch der Wissenschaft primär darin besteht, die Wirklichkeit richtig zu beschreiben, oder darin, ein gutes Instrument zum Umgang mit der Wirklichkeit zu sein. 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Dr. Stefan Bauberger SJ. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/komp/000349/bk_komp_000349_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

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Stand: Aug 13, 2018
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Controlling
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´´Controlling´´, im Englischen ´´Management Accounting and Control´´, meint Unternehmenssteuerung. Dies kann erreicht werden, wenn Menschen in Organisationen die Möglichkeiten und Grenzen der (Controlling-)Instrumente einschätzen können. Die beste Methodenkenntnis allein schöpft die Potenziale dieser Werkzeuge nicht aus, wenn die Beziehung zwischen den Beteiligten im Controllingprozess nicht entsprechend positiv entwickelt wird. Controllinginstrumente bilden ab und heben damit aus der unendlichen Menge von (Ab-)Bildern, Wertungen, Bewertungen, Einschätzungen und Ablehnungen einzelne Bilder und bestimmte Geschichten heraus. Gerade deshalb gibt es im Controlling beabsichtigte und unbeabsichtigte Wirkungen, Risiken und Nebenwirkungen. Wer sich darüber zu informieren versteht, also gelernt hat, mit anderen, mit den Instrumente sowie der Vermittlung ihrer ´´Ergebnisse´´ reflektiert umzugehen, wird nicht in die Fallen behaupteter Objektivität, Neutralität und vermeintlicher Transparenz stolpern. In Bildungseinrichtungen gibt es eine entfaltete Evaluierungsdebatte und -praxis. Sie hat deutlich gemacht, dass sich nicht alle entscheidenden Informationen in Zahlen ausdrücken lassen. Das soll nicht daran hindern, auch den zahlenmäßigen Ausdruck zu versuchen. Er wird in vielen Fällen hilfreich sein. Von vornherein wahrer als die Sätze ist er nicht. Auch Zahlen erzählen ´´nur´´ Geschichten - auf ihre Weise. Die Kommunikation von und über Zahlen und Wörter ist daher das besondere Thema dieses Buches.

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Stand: Oct 7, 2018
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Die Stunde der Wahrheit? Studienausgabe
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Gegenwärtig erleben wir die Auflösung der Wissenschaft als Institution in ihrer seit dem Ende des 18. Jahrhunderts überkommenen Gestalt. Wissensgesellschaften sind nicht nur durch die vermehrte Produktion und Anwendung wissenschaftlichen Wissens in der Gesellschaft charakterisiert, sondern gleichzeitig durch eine veränderte Art und Weise der Wissensproduktion. Neben der Verwissenschaftlichung der Gesellschaft vollzieht sich eine Vergesellschaftung der Wissenschaft.Seit Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte sich die akademische Wissenschaft zu einem gesellschaftlichen Funktionssystem, das sich intern immer weiter ausdifferenzierte (immer neue Disziplinen und Teildisziplinen erfand), nach außen relativ geschlossen war und - wenigstens dem Anspruch nach - eine selbstgesteuerte Entwicklung nahm. Wissenschaftliche Forschung bemühte sich, durch Reduktion und Vereinfachung der Natur auf Zusammenhänge, die im Laborexperiment erfaßt und kontrolliert werden können, zu allgemeinen Naturgesetzen zu gelangen. Anwendbar war dieses Wissen in dem Maße, wie sich natürliche Verhältnisse auch außerhalb des Labors auf Laborbedingungen hin ´´normieren´´ ließen. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts macht das Funktionssystem Wissenschaft gravierende epistemische und institutionelle Veränderungen durch. Wissenschaft als Institution löst sich aus ihrer bisherigen sozialen Isolierung; die Grenzen zwischen universitärer Grundlagenforschung und angewandter Industrieforschung verwischen sich; Wissensproduktion ist nicht mehr vorrangig auf die Suche nach Naturgesetzen gerichtet; die Forschung wendet sich vom Laborexperiment ab und arbeitet eher an Modellen und Simulationen; die Einteilung in Disziplinen ist nicht mehr der entscheidende Organisationsrahmen der Forschung. Mit einem Wort, die soziale Distanz zwischen akademischer Wissenschaft und Öffentlichkeit schrumpft. Diese engere Anbindung der Erkenntnisproduktion an soziale Anwendungskontexte stürzt das wissenschaftliche Wissen in vielfache Legitimationskrisen. Der Versuch der Politik, ihre Entscheidungen durch wissenschaftliche Expertise zu rechtfertigen, bringt die Wissenschaft in Verbindung mit den politischen Lagern und involviert sie in deren Konflikte. Im Dauerclinch zwischen Gutachtern und Gegengutachtern verliert wissenschaftliches Fachwissen seine Glaubwürdigkeit. Vielleicht am schwersten wiegt aber, daß die Schrumpfung der Distanz zwischen der Wissenschaft und den anderen gesellschaftlichen Systemen den Wissensbegriff selbst verändert. Denn diese relative Distanz der akademischen Wissensproduktion zu sozialen Interessen - Status, Macht und ökonomischer Ertrag - war vielleicht die soziale Voraussetzung für die ´´Objektivität´´ wissenschaftlicher Erkenntnis. Der anwendungsorientierten Wissenschaft fällt es schwer, die Erwartungen zu erfüllen, die man traditionell der Wissenschaft gegenüber hegt - nämlich ´´objektives´´, sicheres, gewisses Wissen zu liefern. Schlägt also jetzt der Wahrheit die Stunde?

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Stand: Sep 25, 2018
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