Angebote zu "Anja" (10 Treffer)

Kategorien

Shops

Peter ohne Pan
23,50 € *
ggf. zzgl. Versand

Anja Conzett ist ein Peter ohne Pan – herausgewachsen aus dem Nimmerland, mitten in den Ernst des Lebens. Aus dieser Perspektive schrieb die 25-jährige Journalistin in ihrer wöchentlichen Kolumne für die «Südostschweiz» über die grossen und kleinen Nebensächlichkeiten des Lebens. Editorial: «So etwas gab es noch nie. Wenigstens nicht in Graubünden, wenigstens nicht in letzter Zeit. Dass einem eine junge Autorin – Anja Conzett – ein Jahr lang erzählt, wie sie ihre Existenz als Kolumnistin der «Südostschweiz» erlebt, wie, zufällig jede Woche ein neues Thema an sie herantritt und von ihr zu Papier gebracht werden will – und die Autorin die Bündner Zeitungsleser dabei nicht langweilt, aber auch keine Perlen vor die Säue wirft, sondern engelsgleich, lammfromm und abgrundtief ironisch zugleich erklärt, wo Bartli den Moscht holt, und das mit einer Nonchalance, von der die meisten immerhin träumen können. Natürlich wirft sie die Perlen dem Publikum dann doch noch vor die Säue – aber so, dass man beim Lesen merkt, wenn einem Trüffel vorgesetzt werden. Anja Conzetts Kolumnen, die von November 2012 bis Oktober 2013 in der «Südostschweiz» erschienen, las man gern – und man nimmt die Gelegenheit gerne wahr, sie wieder zu lesen. Einige waren zeitgebunden, sie sind heute veraltet und in diesem Band schon gar nicht mehr zu finden. Andere fielen dem Druck zur Kürze zum Opfer – und setzen dadurch, dass sie fehlen, die Latte im Buch noch etwas höher. Die Kolumnen, die man auf den folgenden Seiten findet, sind wirklich die besten. Edelfedern, so nennt man in der schreibenden Zunft ehrfurchtsvoll und zugleich eifersüchtig, versteckt hinter einer Portion Spott, jene, welchen es gelingt, provinzielle Pressekonferenzen als Medienevents erster Güte in das Blatt zu hieven. Edelfedern schälen die lokalen Juwelen aus dem Packpapier, in welchem sie unerkannt auf den Estrichen lagerten, sie ziselieren die Topografie einer Gesellschaft auf eine Zeitungsseite. Ja, und Edelfedern gelingt es zuweilen, die naturgegebenen Grenzen der Schriftlichkeit durch Gottes Gnaden oder ähnliche Hilfe etwas zu verschieben. Die Kolumnistin Anja Conzett ist keine solche Edelfeder. Noch nicht. Aber sie könnte eine werden.» Reto Furter, Leiter Region Redaktion Graubünden, Südostschweiz Presse und Print AG

Anbieter: Dodax
Stand: 05.07.2020
Zum Angebot
wir wieder hier – BO-WKB 2013
19,90 € *
ggf. zzgl. Versand

Seit 1995 hat der Westdeutsche Künstlerbund (WKB) in Bochum seine Heimat. Mit über 200 Mitgliedern gehört er zu den größten Künstlerverbänden Deutschlands und ist Dank seiner zahlreichen, zum Teil internationalen Kooperationspartner auch über die Grenzen NRWs bekannt.Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung im Kunstmuseum Bochum (2. März bis 28. April 2013) und versammelt insgesamt über 120 Werke von Mitgliedern und Gästen des WKB. Er ermöglicht so einen spannenden Blick in die Ateliers und Arbeitsbereiche sowohl etablierter Künstlerinnen und Künstler als auch junger Talente. Ohne thematische Einschränkungen präsentiert die Publikation ein breit gefächertes Angebot künstlerischer Konzepte, Techniken und Medien. Von klassischer Malerei, über Bildhauerei und Fotografie werden auch Zeichnung, Grafik, Installation und Video vorgestellt.Die Künstler: Jochem Ahmann Hans Joachim Albrecht Hanns Armborst Julia Arztmann Christoph Bangert Wiebke Bartsch Michael Bause Harald Becker Matthias Beckmann Andreas Bee Peter Paul Berg Annette Besgen Patrick Borchers Nina Brauhauser Peter Buchwald Norbert Bücker Stephen Cone Weeks Barbara Deblitz Claudia Desgranges Nikola Dicke Ludwig Dinnendahl Boris Doempke Jörg Eberhard Jutta Engelage Godehard Erichlandwehr Hermann EsRichter Edgar A. Eubel Friedhelm Falke Nicola Falley Heinz Friege Anett Frontzek Setsuko Fukushima Erich Füllgrabe Johannes Geccelli Marie Gerlach Heinrich Gillis Goertz Amit Goffer Thomas Grochowiak Barbara Grosse Bettina van Haaren Beate Hagemann Zahra Hassanabadi Antje Hassinger Fritz Josef Haubner Sylvie Hauptvogel Christoph Heek Margareta Hesse Gitta van Heumen-Lucas Harald Hilscher Dorothee Joachim Doris Kaiser Raymund Kaiser Danuta Karsten Gudrun Kattke Gunther Keusen Jaimun Kim Thomas Klegin Fritz Klingbeil Keiko Koana Christel Koerdt Hartwig Kompa Sigrid Kopfermann Michael Kortländer Wilhelm Kreimeyer Anne Kückelhaus Heiner Kuhlmann Kumiko Kurachi Andrea Küster Klaus Küster Frantisek Kyncl Ulrich Langenbach Vera Lossau Roswitha Lüder Ulrich Ludewig Erich Lütkenhaus Georg Meissner Hermann-Josef Mispelbaum Ulrich Möckel Michael Müller Reiner Nachtwey Ekkehard Neumann Renate Neuser Klaus Noculak Marlies Obier Willi Otremba Jürgen Paas Sybille Pattscheck Stephanie Pech Gaby Peters Christoph Platz Thomas Prautsch Rona Rangsch Svenja Rau Alke Reeh Helga Regenstein Werner Reuber Rita Rohlfing Matthias Schamp Angela Schilling Maria Schleiner Gerda Schlembach Mira Schumann Petra Siering Freddie Soethout Susanne Stähli Anja Maria Strauss Jens Sundheim Janine Tobüren Tina Tonagel Sabine Tschierschky Martina Urmersbach Elly Valk-Verheijen Evelina Velkaite Ike Vogt Helga Weihs Suse Wiegand Frauke Wilken Denise Winter Annette Wimmershoff Peter Witucki Günther Zins

Anbieter: Dodax
Stand: 05.07.2020
Zum Angebot
Besiege deine Trauer
8,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Autorin Anja Dieckmann beschreibt in diesem Buch, was niemand von uns erleben will, was aber ihr geschieht. Sie findet ihre große Liebe, doch während der Flitterwochen in der Karibik passiert das Scheckliche - als Anja am zweiten Morgen im Hotel erwacht, liegt Jörg kalt und tot neben ihr. Sie verliert völlig den Boden unter den Füßen, stürzt ohne Vorwarnung in ein Meer von Seelenschmerz, das keine Grenzen zu kennen scheint.Der Leser erfährt, wie sie sich die Autorin ihren Problemen gestellt hat, wie sie es geschafft hat, sich nichts anzutun und aus dieser ihr auswegslos erscheinenden Situation zu lernen und wieder ins Leben zu finden.Die Autorin möchte mit diesem Buch ihre Erfahrungen teilen und all denjenigen, die in ähnlich schweres Fahrwasser geraten sind, zu helfen versuchen. Sie erzählt, was sie selbst versucht und gemacht, probiert und unterlassen hat und wie sie sich Hilfe holte. Am Ende macht Anja Dieckmann jedem Mut, der sich nicht aufgibt und kämpft.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.07.2020
Zum Angebot
Der Astronom und die Hexe
39,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

»Ein klarsichtiges, niemals reisserisches Buch, das sich streng an den Quellen orientiert.« Freie Presse, 15.02.2019 »Die Historikerin Ulinka Rublack hat mit 'Der Astronom und die Hexe' ein bewegendes Buch im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Aberglaube geschrieben. [...] Ein klarsichtiges, niemals reisserisches Buch, das sich streng an den Quellen orientiert.« Hamburger Abendblatt, 12.02.2019 »Das lehrreiche und intelligente Buch ist sehr eingängig geschrieben und lädt dazu ein, sich mit diesen fernen und oftmals fremden Zeiten näher zu beschäftigen.« Heike Talkenberger, Damals, Ausgabe 2/2019 »'Der Astronom und die Hexe' gehört ohne Übertreibung zu den lehrreichsten, spannendsten, lesenswertesten historischen Sachbüchern der letzten Jahrzehnte. Denn Rublack erweist sich hier nicht nur als exzellente Kennerin und Interpretin der Quellen, sondern auch als meisterhafte Erzählerin.« Olaf Schmidt, Der Sonntag, 13.01.2019 »Rublack schildert [...] nicht nur dieses bewegende historische Familiendrama, sondern zeichnet in prägnanten Exkursen das Sittenbild einer Gesellschaft, die an der Schwelle zu einer vernunftgeleiteten, aufgeklärten Epoche steht« Anja Leuschner, Zeit Wissen, Januar/Februar 2019 »Ulinka Rublack [...] schafft mit der vorliegenden exemplarischen Zeitreise zu Aufbruch und Abgründen einer Zeitenwende ein Meisterwerk historischer Spannung und Vermittlung, das an den grossen Namen Umberto Eco erinnert« Walter Pobasching, Literatur Outdoors, 13.12.2018 »Es sind diese sich langsam verschiebenden Grenzen einer Gesellschaft im Umbruch, denen Rublack von Kapitel zu Kapitel nachgeht - so dass sich die einzelnen Aspekte des Leonberger Falls allmählich zum Panorama einer ganzen Epoche zusammensetzen« Claudia Mäder, Neue Züricher Zeitung, 07.12.2018 »So verschwimmen in diesem beeindruckenden Buch wie in der von ihm beschriebenen Epoche dauernd die Grenzen - was gut und was schlecht ist, kann plötzlich ändern, vom kleinsten Dorf kommt man unvermittelt zu den grössten Fragen der Zeit, und aus einer Mikrogeschichte erwächst maximale Erkenntnis« Claudia Mäder, Neue Züricher Zeitung, 07.12.2018 »Die Autorin versteht es, den Lesern ein Gefühl für die Denkweise und sozialen Umstände im Mitteleuropa des 17. Jahrhunderts zu vermitteln. Sie zeigt, wie in dem damaligen Spannungsverhältnis zwischen neuen Erkenntnissen und tief verwurzeltem Aberglaube allmählich die empirische Wissenschaft entstand« Thorsten Naeser, spektrum.de, 01.12.2018 »Ulinka Rublack erzählt filmreif, warum der Astronom Johannes Kepler vor 400 Jahren seine Mutter vor Gericht verteidigte [...] Beim Lesen meint man die Stimmen der Hauptfiguren sprechen zu hören.« Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 22.11.2018 »Ausgiebig beleuchtet Ulinka Rublack die Familie Kepler und deren Umgang mit der Anklage. Ebenso plastisch nimmt sie die Lebensumstände der Menschen um 1600 in Leonberg und Umgebung in den Blick. Dabei rücken die Beziehungsgeflechte der beteiligten Personen ebenso in ihren Fokus wie das Bild alter Frauen in der damaligen Gesellschaft, der Stellenwert von Alchemie und Kräuterkunde, die verschiedenen Rechtsauffassungen zum Umgang mit 'Hexen' oder Keplers Karriere als Gelehrter.« Gerrit Stratman, Deutschlandfunk Kultur, 09.11.2018 »Rublack baut [...] ihr Werk wie einen Kriminalroman auf; sie verrät erst am Ende, wie der Prozess ausging. Zum anderen nutzt die Autorin die Hexenanklage, um ein ganzes Panoptikum des 17. Jahrhunderts aufzufächern und das Sittengemälde einer Gesellschaft zu zeichnen, die im beginnenden 30-jährigen Krieg ins Chaos schlitterte.« Thomas Fallin, Stuttgarter Zeitung, 13.11.2018 »Rublack dokumentiert den Prozess, in dem der Sohn [Johannes Kepler] die Verteidigung unternimmt. Sie präsentiert ihn gekonnt im Spannungsfeld seines Denkens und des Aberglaubens der Leute - nicht unähnlich unserer Zeit von Wissenschaftsskepsis und Verschwörungstheorien.« Daniel Arnet, SonntagsBlick, 28.10.2018

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.07.2020
Zum Angebot
Peter ohne Pan
25,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Anja Conzett ist ein Peter ohne Pan – herausgewachsen aus dem Nimmerland, mitten in den Ernst des Lebens. Aus dieser Perspektive schrieb die 25-jährige Journa-listin in ihrer wöchentlichen Kolumne für die «Südostschweiz» über die grossen und kleinen Nebensächlichkeiten des Lebens.Editorial:So etwas gab es noch nie. Wenigstens nicht in Graubünden, wenigstens nicht in letzter Zeit. Dass einem eine junge Autorin – Anja Conzett – ein Jahr lang erzählt, wie sie ihre Existenz als Kolumnistin der «Südostschweiz» erlebt, wie, zufällig, jede Woche ein neues Thema an sie herantritt und von ihr zu Papier gebracht werden will – und die Autorin die Bündner Zeitungsleser dabei nicht langweilt, aber auch keine Perlen vor die Säue wirft, sondern engelsgleich, lammfromm und abgrundtief ironisch zugleich erklärt, wo Bartli den Moscht holt, und das mit einer Nonchalance, von der die meisten immerhin träumen können. Natürlich wirft sie die Perlen dem Publikum dann doch noch vor die Säue – aber so, dass man beim Lesen merkt, wenn einem Trüffel vorgesetzt werden.Anja Conzetts Kolumnen, die von November 2012 bis Oktober 2013 in der «Südostschweiz» erschienen, las man gern – und man nimmt die Gelegenheit gerne wahr, sie wieder zu lesen. Einige waren zeitgebunden, sie sind heute veraltet und in diesem Band schon gar nicht mehr zu finden. Andere fielen dem Druck zur Kürze zum Opfer – und setzen dadurch, dass sie fehlen, die Latte im Buch noch etwas höher. Die Kolumnen, die man auf den folgenden Seiten findet, sind wirklich die besten.Edelfedern, so nennt man in der schreibenden Zunft ehrfurchtsvoll und zugleich eifersüchtig, versteckt hinter einer Portion Spott, jene, welchen es gelingt, provinzielle Pressekonferenzen als Medienevents erster Güte in das Blatt zu hieven. Edelfedern schälen die lokalen Juwelen aus dem Packpapier, in welchem sie unerkannt auf den Estrichen lagerten; sie ziselieren die Topografie einer Gesellschaft auf eine Zeitungsseite. Ja, und Edelfedern gelingt es zuweilen, die naturgegebenen Grenzen der Schriftlichkeit durch Gottes Gnaden oder ähnliche Hilfe etwas zu verschieben. Die Kolumnistin Anja Conzett ist keine solche Edelfeder. Noch nicht. Aber sie könnte eine werden.Reto Furter, Leiter RegionSüdostschweiz Presse und Print AGRedaktion Südostschweiz Graubünden

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.07.2020
Zum Angebot
Die Zukunft verwehte der Wind
12,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Die Auswirkungen der 'Sauberen Energie'. Man sagte damals auch die Energie der Zukunft, doch einige Wissenschaftler und Energiekonzerne hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Viele Millionen Menschen waren in Polen von dem Unglück getroffen, viele sind umgekommen, und die es noch geschafft hatten, sie wurden in Notunterkünften untergebracht. Sie lebten dort über Jahre, weil die Regierung über ihre Leiden hinweg sah. Fast alle Menschen waren verstrahlt und jeder dachte, er sei nicht davon betroffen. Anja ihr Wesen berührte noch einmal die Erde in dem Dorf in dem sie geboren war, mit der sie in einer ewigen Heimatliebe verbunden war, doch dann packte sie ihre Sachen zusammen. Die junge Bäuerin aus Kaschuben machte sich auf den Weg in die Vergangenheit. Sie fuhr nach Russland, um ein neues Leben zu beginnen. Die Reise von Polen bis an den Don war nicht einfach, aber sie hat es überstanden. Kein Mensch konnte ahnen, wie schwer ihr diese Reise in die Vergangenheit fallen würde, doch das war der einzige Ausweg für sie. Die Dinge im Leben verlaufen oftmals im Leben nicht so wie die Menschen es geplant hatten, aber die abscheulichen Umstände hatten die Oberhand in ihrer Heimat übernommen. In der Vergangenheit angekommen, dort gingen die Uhren noch anders, aber die Menschen lebten zufriedener, wenn auch ohne Strom und Telefon. Das Sicherfressen im Genussreich, das kannten die Menschen in diesem Land auch noch nicht, und auch der Fleischkonsum hielt sich in Grenzen. Die Geldgierigen, die Verbrecher und die Goldmacher hatten in diesem Landstrich noch keinen verbrecherischen Eintritt zu erobern gewagt, man konnte von dort aus so schlecht mit der Welt kommunizieren. Was die Bäuerin Anja nicht vermutet hatte: Die Strahlenkrankheit hatte sie auf der Reise in die Vergangenheit leider mitgenommen, aber sie dachte, sie sei davon noch viele Jahre verschont. In der neuen Heimat lebte man nur nach den Jahreszeiten, man brauchte nicht einmal eine Uhr. Ihre Jugend hörte auf, ehe sie richtig begonnen hatte, aber damit konnte sie sich abfinden. Doch eines Tages als ihre kleine Hündin wegen der Strahlenkrankheit eingeschläfert werden musste, sind die alten Wunden wieder aufgebrochen. Nach einigen Wochen kam die Krankheit auch zu ihr, die Tatsachen waren nur rosig verschleiert gewesen. Ihr Körper drehte sich auch nur noch Tag und Nacht um die Krebszellen herum. Sie wusste es ganz genau, es geschehen Dinge um sie vor, von denen alle Welt weiss, nur sie nicht, aber sie sollte davon wissen. Sie hatte schon solche Ahnung, die so voller Gewissheit war, doch sie konnte noch auf der Schwelle von der Vergangenheit in die Zukunft bleiben. Ihr Leben hatte sich verändert, aber das war doch irgendwie eine Komödie, die sie sich selbst vorgespielt hatte.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.07.2020
Zum Angebot
Der Astronom und die Hexe
26,70 € *
ggf. zzgl. Versand

»Ein klarsichtiges, niemals reißerisches Buch, das sich streng an den Quellen orientiert.« Freie Presse, 15.02.2019 »Die Historikerin Ulinka Rublack hat mit 'Der Astronom und die Hexe' ein bewegendes Buch im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Aberglaube geschrieben. [...] Ein klarsichtiges, niemals reißerisches Buch, das sich streng an den Quellen orientiert.« Hamburger Abendblatt, 12.02.2019 »Das lehrreiche und intelligente Buch ist sehr eingängig geschrieben und lädt dazu ein, sich mit diesen fernen und oftmals fremden Zeiten näher zu beschäftigen.« Heike Talkenberger, Damals, Ausgabe 2/2019 »'Der Astronom und die Hexe' gehört ohne Übertreibung zu den lehrreichsten, spannendsten, lesenswertesten historischen Sachbüchern der letzten Jahrzehnte. Denn Rublack erweist sich hier nicht nur als exzellente Kennerin und Interpretin der Quellen, sondern auch als meisterhafte Erzählerin.« Olaf Schmidt, Der Sonntag, 13.01.2019 »Rublack schildert [...] nicht nur dieses bewegende historische Familiendrama, sondern zeichnet in prägnanten Exkursen das Sittenbild einer Gesellschaft, die an der Schwelle zu einer vernunftgeleiteten, aufgeklärten Epoche steht« Anja Leuschner, Zeit Wissen, Januar/Februar 2019 »Ulinka Rublack [...] schafft mit der vorliegenden exemplarischen Zeitreise zu Aufbruch und Abgründen einer Zeitenwende ein Meisterwerk historischer Spannung und Vermittlung, das an den großen Namen Umberto Eco erinnert« Walter Pobasching, Literatur Outdoors, 13.12.2018 »Es sind diese sich langsam verschiebenden Grenzen einer Gesellschaft im Umbruch, denen Rublack von Kapitel zu Kapitel nachgeht - so dass sich die einzelnen Aspekte des Leonberger Falls allmählich zum Panorama einer ganzen Epoche zusammensetzen« Claudia Mäder, Neue Züricher Zeitung, 07.12.2018 »So verschwimmen in diesem beeindruckenden Buch wie in der von ihm beschriebenen Epoche dauernd die Grenzen - was gut und was schlecht ist, kann plötzlich ändern, vom kleinsten Dorf kommt man unvermittelt zu den größten Fragen der Zeit, und aus einer Mikrogeschichte erwächst maximale Erkenntnis« Claudia Mäder, Neue Züricher Zeitung, 07.12.2018 »Die Autorin versteht es, den Lesern ein Gefühl für die Denkweise und sozialen Umstände im Mitteleuropa des 17. Jahrhunderts zu vermitteln. Sie zeigt, wie in dem damaligen Spannungsverhältnis zwischen neuen Erkenntnissen und tief verwurzeltem Aberglaube allmählich die empirische Wissenschaft entstand« Thorsten Naeser, spektrum.de, 01.12.2018 »Ulinka Rublack erzählt filmreif, warum der Astronom Johannes Kepler vor 400 Jahren seine Mutter vor Gericht verteidigte [...] Beim Lesen meint man die Stimmen der Hauptfiguren sprechen zu hören.« Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 22.11.2018 »Ausgiebig beleuchtet Ulinka Rublack die Familie Kepler und deren Umgang mit der Anklage. Ebenso plastisch nimmt sie die Lebensumstände der Menschen um 1600 in Leonberg und Umgebung in den Blick. Dabei rücken die Beziehungsgeflechte der beteiligten Personen ebenso in ihren Fokus wie das Bild alter Frauen in der damaligen Gesellschaft, der Stellenwert von Alchemie und Kräuterkunde, die verschiedenen Rechtsauffassungen zum Umgang mit 'Hexen' oder Keplers Karriere als Gelehrter.« Gerrit Stratman, Deutschlandfunk Kultur, 09.11.2018 »Rublack baut [...] ihr Werk wie einen Kriminalroman auf; sie verrät erst am Ende, wie der Prozess ausging. Zum anderen nutzt die Autorin die Hexenanklage, um ein ganzes Panoptikum des 17. Jahrhunderts aufzufächern und das Sittengemälde einer Gesellschaft zu zeichnen, die im beginnenden 30-jährigen Krieg ins Chaos schlitterte.« Thomas Fallin, Stuttgarter Zeitung, 13.11.2018 »Rublack dokumentiert den Prozess, in dem der Sohn [Johannes Kepler] die Verteidigung unternimmt. Sie präsentiert ihn gekonnt im Spannungsfeld seines Denkens und des Aberglaubens der Leute - nicht unähnlich unserer Zeit von Wissenschaftsskepsis und Verschwörungstheorien.« Daniel Arnet, SonntagsBlick, 28.10.2018

Anbieter: Thalia AT
Stand: 05.07.2020
Zum Angebot
Peter ohne Pan
24,50 € *
ggf. zzgl. Versand

Anja Conzett ist ein Peter ohne Pan – herausgewachsen aus dem Nimmerland, mitten in den Ernst des Lebens. Aus dieser Perspektive schrieb die 25-jährige Journa-listin in ihrer wöchentlichen Kolumne für die «Südostschweiz» über die grossen und kleinen Nebensächlichkeiten des Lebens.Editorial:So etwas gab es noch nie. Wenigstens nicht in Graubünden, wenigstens nicht in letzter Zeit. Dass einem eine junge Autorin – Anja Conzett – ein Jahr lang erzählt, wie sie ihre Existenz als Kolumnistin der «Südostschweiz» erlebt, wie, zufällig, jede Woche ein neues Thema an sie herantritt und von ihr zu Papier gebracht werden will – und die Autorin die Bündner Zeitungsleser dabei nicht langweilt, aber auch keine Perlen vor die Säue wirft, sondern engelsgleich, lammfromm und abgrundtief ironisch zugleich erklärt, wo Bartli den Moscht holt, und das mit einer Nonchalance, von der die meisten immerhin träumen können. Natürlich wirft sie die Perlen dem Publikum dann doch noch vor die Säue – aber so, dass man beim Lesen merkt, wenn einem Trüffel vorgesetzt werden.Anja Conzetts Kolumnen, die von November 2012 bis Oktober 2013 in der «Südostschweiz» erschienen, las man gern – und man nimmt die Gelegenheit gerne wahr, sie wieder zu lesen. Einige waren zeitgebunden, sie sind heute veraltet und in diesem Band schon gar nicht mehr zu finden. Andere fielen dem Druck zur Kürze zum Opfer – und setzen dadurch, dass sie fehlen, die Latte im Buch noch etwas höher. Die Kolumnen, die man auf den folgenden Seiten findet, sind wirklich die besten.Edelfedern, so nennt man in der schreibenden Zunft ehrfurchtsvoll und zugleich eifersüchtig, versteckt hinter einer Portion Spott, jene, welchen es gelingt, provinzielle Pressekonferenzen als Medienevents erster Güte in das Blatt zu hieven. Edelfedern schälen die lokalen Juwelen aus dem Packpapier, in welchem sie unerkannt auf den Estrichen lagerten; sie ziselieren die Topografie einer Gesellschaft auf eine Zeitungsseite. Ja, und Edelfedern gelingt es zuweilen, die naturgegebenen Grenzen der Schriftlichkeit durch Gottes Gnaden oder ähnliche Hilfe etwas zu verschieben. Die Kolumnistin Anja Conzett ist keine solche Edelfeder. Noch nicht. Aber sie könnte eine werden.Reto Furter, Leiter RegionSüdostschweiz Presse und Print AGRedaktion Südostschweiz Graubünden

Anbieter: Thalia AT
Stand: 05.07.2020
Zum Angebot
Die Zukunft verwehte der Wind
9,49 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Auswirkungen der 'Sauberen Energie'. Man sagte damals auch die Energie der Zukunft, doch einige Wissenschaftler und Energiekonzerne hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Viele Millionen Menschen waren in Polen von dem Unglück getroffen, viele sind umgekommen, und die es noch geschafft hatten, sie wurden in Notunterkünften untergebracht. Sie lebten dort über Jahre, weil die Regierung über ihre Leiden hinweg sah. Fast alle Menschen waren verstrahlt und jeder dachte, er sei nicht davon betroffen. Anja ihr Wesen berührte noch einmal die Erde in dem Dorf in dem sie geboren war, mit der sie in einer ewigen Heimatliebe verbunden war, doch dann packte sie ihre Sachen zusammen. Die junge Bäuerin aus Kaschuben machte sich auf den Weg in die Vergangenheit. Sie fuhr nach Russland, um ein neues Leben zu beginnen. Die Reise von Polen bis an den Don war nicht einfach, aber sie hat es überstanden. Kein Mensch konnte ahnen, wie schwer ihr diese Reise in die Vergangenheit fallen würde, doch das war der einzige Ausweg für sie. Die Dinge im Leben verlaufen oftmals im Leben nicht so wie die Menschen es geplant hatten, aber die abscheulichen Umstände hatten die Oberhand in ihrer Heimat übernommen. In der Vergangenheit angekommen, dort gingen die Uhren noch anders, aber die Menschen lebten zufriedener, wenn auch ohne Strom und Telefon. Das Sicherfressen im Genussreich, das kannten die Menschen in diesem Land auch noch nicht, und auch der Fleischkonsum hielt sich in Grenzen. Die Geldgierigen, die Verbrecher und die Goldmacher hatten in diesem Landstrich noch keinen verbrecherischen Eintritt zu erobern gewagt, man konnte von dort aus so schlecht mit der Welt kommunizieren. Was die Bäuerin Anja nicht vermutet hatte: Die Strahlenkrankheit hatte sie auf der Reise in die Vergangenheit leider mitgenommen, aber sie dachte, sie sei davon noch viele Jahre verschont. In der neuen Heimat lebte man nur nach den Jahreszeiten, man brauchte nicht einmal eine Uhr. Ihre Jugend hörte auf, ehe sie richtig begonnen hatte, aber damit konnte sie sich abfinden. Doch eines Tages als ihre kleine Hündin wegen der Strahlenkrankheit eingeschläfert werden musste, sind die alten Wunden wieder aufgebrochen. Nach einigen Wochen kam die Krankheit auch zu ihr, die Tatsachen waren nur rosig verschleiert gewesen. Ihr Körper drehte sich auch nur noch Tag und Nacht um die Krebszellen herum. Sie wusste es ganz genau, es geschehen Dinge um sie vor, von denen alle Welt weiß, nur sie nicht, aber sie sollte davon wissen. Sie hatte schon solche Ahnung, die so voller Gewissheit war, doch sie konnte noch auf der Schwelle von der Vergangenheit in die Zukunft bleiben. Ihr Leben hatte sich verändert, aber das war doch irgendwie eine Komödie, die sie sich selbst vorgespielt hatte.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 05.07.2020
Zum Angebot